BBM-Blog

Wir wollen einmal im Monat berichten über die aktuelle sportliche Lage des SCR und über Neuigkeiten aus dem BBM-Lager 

FINAAAAAAALLEEE OOOOOOHHHHH!!!!!!

 

Yes we can!!!!! Freunde wir haben es geschafft! Auch ein paar Tage nach dem Finaleinzug fühlt es sich immer noch richtig gut an. Was waren das denn nur für 6 Wochen! 15 Spiele fanden seit dem ersten März statt (alleine in den 27 Tagen zwischen 13.3. und 8.4. waren es 13 Spiele). Dabei gelangen dem SCR 10 Siege. Somit steht er mit Heimrecht im Finale. Wer hätte das vor der Saison für möglich gehalten?!

 

So viel ist in der Zwischenzeit passiert, aber ja Anfang März war in der Tat noch Hauptrunde angesagt. Am zweiten März schickte sich unser SCR an die Tabellenführung zu erobern. Beim Topspiel bei den Bietigheim Steelers standen dem SCR (ebenso wie den Steelers) lediglich 15 Feldspieler zur Verfügung. Anzumerken war das dem SCR - zumindest am Anfang - nicht. Nach 25,5 Minuten führte der SCR nach Toren von Richter, Rimbeck und Mueller bereits mit 0:3. Die Steelers gaben aber nicht auf und beim SCR schienen die Kräfte zu schwinden. In der 50. Minute hatte Bietigheim das Spiel zu ihren Gunsten gedreht und waren mit 4:3 in Führung gegangen. Der SCR wankte, aber er fiel nicht. 5 Minuten vor dem Ende kämpfte er sich zurück und markierte durch Driend in Überzahl den Ausgleich, bevor Mueller dem SCR im Penaltyschießen den Zusatzpunkt und somit die Tabellenführung sicherte. Zwei Tage später brachte der SCR die Tabellenführung durch einen 5:2-Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Bayreuth in die Ziellinie.

 

Zum Abschluss der Hauptrunde erhielt der SCR zusätzlich zum Titel Hauptrundenmeister die Auszeichnungen für den Spieler des Jahres (Andreas Driendl), bester Stürmer (Andreas Driendl), besten Topscorer (Richard Mueller), Trainer des Jahres (Toni Söderholm) und den des fairsten Teams der Liga!   

 

Dass diese schönen Auszeichnungen in den Playoffs nichts wert sind, bekam der SCR gleich in der ersten Partie in der Playoff-Viertelfinalserie gegen Crimmitschau zu spüren. Beim VF-SP1 hieß es nach 40 Minuten bereits 0:3. Der SCR versuchte alles und konnte zwei Mal durch Driendl und Mueller verkürzen, aber die Eispiraten, die in den Preplayoffs die Towerstars aus Ravensburg in die Sommerpause geschickt hatten, hatten immer eine passende Antwort parat. Mit dem Endstand von 2:5 holten sich die Eispiraten den ersten Punkt in der Serie.

 

Auch beim VF-SP2 gab es nichts zu feiern für den mitgereisten SCR-Anhang. Durch das 3:0 setzte Crimmitschau seine Siegesserie fort und erhöhte in der Serie auf 0:2. Vor allem die Chancenlosigkeit gab den Fans zu denken. Der Stimmung im Fanbus, der vom Fanprojekt aus organisiert wurde, tat dies allerdings keinen Abbruch. Als man im frühen Morgengrauen wieder im Werdenfelser Land angekommen war, wurde der Entschluss gefasst, dass aufgeben keine Option ist.

 

Im VF-SP3 waren die Blauen wieder da. War das ein spannender Krimi. Ein furioser Beginn der Hausherren in den ersten Minuten, dann ging es hin und her. Nach 60 Minuten hieß es 2:2 und schließlich sicherte Tim Richter dem SCR den ersten Sieg in der Serie in der 8. Minute der ersten Overtime.

 

Der 2:5 Sieg und somit der Ausgleich in der Serie bei VF-SP4 klingt deutlicher als er letztendlich war. Ein harter Kampf und die Kaltschnäuzigkeit des SCR entschieden den zweiten Gastauftritt im Sahnpark. Wer jetzt allerdings gedacht hat, das Blatt hätte sich endgültig zugunsten des SCR gewendet der sah sich getäuscht.

 

Im dritten Heimspiel der Serie und somit VF-SP5 waren beide Teams absolut gleichwertig. Das spiegelte sich auch im Ergebnis nach 60 Minuten (1:1) wieder. In dieser Nervenschlacht hatten die Eispiraten das glücklichere Ende für sich und siegten in der Verlängerung mit 1:2. Somit war das Motto für den darauf folgenden Sonntag klar: Do or die!

 

Eine BBM-Delegation machte sich am Vormittag des 25. März in einem 9er-Bus ein weiteres Mal auf den Weg nach Sachsen um die drohende Sommerpause bei VF-SP6 zu abzuwenden. Auch den Blauen war anzumerken, dass sie noch keine Lust auf Strand und Meer haben und sie erarbeiteten sich zudem auch noch das Glück des Tüchtigen. Als Richie Mueller von hinter dem Tor Keeper Kilar am Schlittschuh traf und von da zum vorentscheidenden 1:3 über die Torlinie ging war der Jubel im Gästeblock groß. Andi Eder sorgte per ENG für die endgültige Entscheidung und dafür, dass ein Spiel 7 erzwungen wurde.

 

Dieses VF-SP7 hatte dann einfach alles was sich das Weiß-Blaue Herz wünschen kann. Das Kribbeln vor dem Spiel, ein volles Haus und ein Team das von der ersten Sekunde an zeigt wer heute das Eis als Sieger verlässt. Der nimmermüde Gomes sowie Richie Mueller, der es gleich mal mit 4 Eispiraten auf sich genommen hat, sorgten gleich für die 2:0 Führung. Bei den Eispiraten keimte kurz Hoffnung auf beim 2:1-Anschlusstreffer, aber der Kapitän Flori Vollmer konnte mit zwei Schlagschusstoren die Führung wieder ausbauen. Am Ende war nach dem 5:2 Sieg der Halbfinaleinzug gegen den ESV Kaufbeuren perfekt.

 

Zum Durchschnaufen blieb keine Zeit. Bereits zwei Tage später wartete im HF-SP1 der Hauptrundenvierte auf das nächste Kräftemessen. Dem SCR gelang der dritte Sieg in Folge nach einem harten Stück Arbeit. Nach einer 2:0 und 3:1 Führung durch die Tore von Mueller (x2) und Eder schien das Spiel bereits entschieden aber Kaufbeuren kam nochmal auf 3:2 heran und so dauerte es bis 1 Minute vor Schluss bis Johansson per ENG die Führung in der Halbfinalserie klar machte.

 

HF-SP2 und HF-SP3 waren dann der Grund dafür dass die Vajs-Mauer in aller Munde war. Von den 72 Schüssen, die der SCR aufs Tor abfeuerte fanden nur zwei bei Spiel zwei in Kaufbeuren den Weg ins Ziel. 5:2 und 0:1 hieß es für die Joker die somit die Serie zu ihren Gunsten drehten.

 

Somit war unser SCR schon in HF-SP4 gehörig unter Druck. Um zu verhindern, dass die Joker mit drei Matchpunkten in die restlichen Spiele geht musste er die Vajs-Mauer einreißen. Zu Hilfe kam eine gehörige Portion Glück als die Scheibe von der Bande zurück vor das Tor sprang und Vajs selbst ihn mit seinem Schlittschuh über die Linie drückte. Gschmeißner erhöhte gleich darauf 0:2 bevor Driendl im letzten Drittel nach einer etwas konfusen Szene den 0:3 Endstand besorgte.

 

Spiel 5 und Spiel 6 treibten alle Beteiligten beider Mannschaften an den Rand des Wahnsinns und der Belastbarkeit. Beck eröffnete die Nervenschlacht bei Spiel 5 mit dem 1:0 im ersten Drittel, aber Kaufbeuren schlug zurück und konnte das Spiel wieder drehen. Diese Führung hatte bis 30 Sekunden vor dem Ende Bestand bis wieder Beck den Ausgleich besorgte. In der Verlängerung sorgte einmal mehr der nimmer müde Gomes für die Entscheidung mit einem Schuss aus der Luft.

 

Wer dachte so eine Verlängerung in einem Halbfinale wäre an Spannung nicht mehr zu überbieten der wurde zwei Tage später in der Erdgasschwabenarena eines besseren belehrt. Der ESVK begann besser und mit der Führung zum 1:0. Gschmeißner und Mayenschein konnten die Partie aber wieder zu Gunsten der Werdenfelser drehen. Was sich allerdings in den letzten Minuten beziehungsweise Sekunden abgespielt hat möchte ich so schnell nicht wieder erleben. Vor allem als die Scheibe einige Sekunden vor dem leeren Tor der Garmischer lag aber niemand der beiden Teams die Scheibe rein oder raus schießen wollte. Den Moment als Driends per ENG für die Entscheidung sorgte könnte ich allerdings jederzeit wieder gerne erleben. Schon ein bisschen historisch das der erste Finaleinzug in der zweithöchsten Spielklasse nach 15 Jahren perfekt gemacht wurde.   

 

Jetzt warten also im Finale die Steelers aus Bietigheim. Eigentlich hat unser Team jetzt schon deutlich mehr erreicht als vor der Saison überhaupt jemand für möglich gehalten hätte. Aber wenn man schon mal in einem Finale steht dann will man auch alles dafür tun dass man den Pott nach Hause holt. Pack ma’s! Blaue geben niemals auf!

„Es ist nichts ist scheißer als Platz zwei!“ (Erik Meijer) - deswegen möchte ihn jeder

 

Faszination zweiter Platz. Der Kampf um den ersten Platz in der DEL2 ist zu einem wahren Schneckenrennen geworden. Aus den letzten 4 Spieltagen haben es die 3 Mannschaften auf den ersten drei Plätzen aus 12 Spielen lediglich auf 3 Siege gebracht. Aus den letzten drei Spieltagen ist es sogar nur einer aus 9 Spielen. Offenbar möchten es alle unserer Nationalmannschaft gleich tun und die Silbermedallie holen. So schlecht kann das ja nicht sein, wenn die ganze Nation auf einmal stolz auf den zweiten Platz ist. Außerdem wurde in den letzten beiden Jahren der Hauptrundensieger nie am Ende auch Meister. Aber beschwere ich mich gerade echt über einen zweiten Platz?! Was hat diese Eishockeysaison nur aus mir gemacht #jammernaufhöchstenniveau

 

Gehen wir lieber schnell zum Monatsrückblick aus SCR- und BBM-Sicht. Derzeit hat man es echt leicht als SCR- und Deutschlandfan. Zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde hat unser Team den 2. Platz sicher und es in der eigenen Hand, sogar noch nach ganz oben zu kommen. Zudem war da ja noch dieses kleine Eishockeyturnier in Korea…

 

Dabei fing der Februar alles andere als gut an. Ein 0 Punktewochenende gab es vorher nur äußerst selten. Vor allem das Derby in Tölz schmerzte in der Fanseele. Aber offensichtlich tut die österreichische Luft unserer Mannschaft nicht gut. 3:2 hieß es nach 60 Minuten für die Miezekatzen. Beim Heimspiel gegen Dresden war unser Team auf Wiedergutmachung aus. Aber nach einer guten Leistung gab es kurz vor Schluss den entscheidenden Nackenschlag, weil wir es vorher verpasst haben, aus den vielen Chancen Kapital zu ziehen.

 

Eine Woche später war die SCR-Welt wieder in Ordnung. Nach einem Arbeitssieg daheim gegen Freiburg (3:2), ging es zwei Tage später mit dem Faschingsbus – organisiert vom Fanprojekt – nach Frankfurt zum Spitzenspiel. Die Stimmung im Bus und im Stadion war trotz der etwas geringen Beteiligung sensationell (s. Bilder). Die Leistung des Teams war sogar noch besser. Ich selbst wüsste nicht wann ich zuletzt so eine gute Leistung des SCR auf fremden Eis gesehen habe. 2:3 hieß es am Ende nach Verlängerung und am Ende muss man sogar noch sagen ein verlorener Punkt, weil der Ausgleich der Löwen erst kurz vor Schluss fiel.

 

Die beiden Spiele gegen die Sachsenteams aus Crimmitschau und Weisswasser zählen unter die Rubrik souverän. Am Faschingsdienstag nahm der SCR mit einem 3:6 alle drei Punkte mit aus dem Sahnpark. Das Spiel war zwar spannender als es das Ergebnis vermuten lässt, aber am Ende absolut verdient. Ganz anders beim Heimspiel drei Tage später. 4:0 hieß es bereits nach dem ersten Drittel und das Spiel war somit bereits nach 20 Minuten entschieden.

 

Eine halbe Erdumdrehung weiter, bei den olympischen Spielen in Pyeongchang war derweil alles wie immer. Die deutschen waren bemüht und haben am Ende verloren. Nur das letzte Gruppenspiel wurde nach Verlängerung gegen Norwegen gewonnen, sodass man sich immerhin in einer schweren Gruppe in eine gute Ausgangslage für die Zwischenrunde gebracht hat.

 

Je besser es für die Deutschen lief desto schlechter lief es für den SCR. In Nauheim reichte dem SCR zwei gute Drittel nicht, um am Ende etwas Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen. Aber den Deutschen gelang zwei Tage später durch ein 2:1 nach Verlängerung der Sprung unter die besten 8. Das vorher ausgegeben Ziel war somit bereits erreicht. 24 Stunden später war das Land endgültig schwarz-rot-GEIL. Der Weltmeister aus Schweden wurde mit 4:3 auf die Heimreise geschickt und Deutschland hatte zum ersten Mal seit 1976 wieder eine Chance auf eine Medaille. Am 23.2. wurde dann so richtig Geschichte geschrieben. Ein auf und nieder mit den Gefühlen. Zuerst die völlige Eskalation nach dem Halbfinalsieg gegen Kanada. Am Abend die Ernüchterung als man zum dritten Mal in dieser Saison bei einem Heimspiel ohne Punkte da stand. 1:3 war der Endstand gegen Kaufbeuren.

 

Zwischen Halbfinale/Kaufbeuren und Finale/Heilbronn durften wir endlich ein neues Mitglied bei den BBMs begrüßen. Herzlich willkommen nochmal lieber Andi NIXOOOOON Wu!

 

Auf Sonntag wurde dann die Nacht zum Tag gemacht damit man auch keine Sekunde vom Finale verpasst. Der Moment in dem das Finale in der Verlängerung beendet wurde werden viele womöglich nicht so schnell vergessen. Es war der Moment in dem man nicht weiß ob die Tränen in den Augen von der denkbar knappen und unglücklichen Niederlage kommen oder ob es Freudentränen aufgrund der überragenden Leistung des Teams waren. Unserem Präsidenten nochmal vielen Dank für die Gastfreundschaft und das Frühstück im Anschluss. Ein paar Stunden später hat sich ein 9er mit hauptsächlich BBM-Mitgliedern auf den Weg nach Heilbronn begeben. Mit einem 7:2 Sieg durften sie die Heimreise antreten und der SCR hat sich somit in eine hervorragende Ausgangssituation für das letzte Hauptrundenwochenende und die Playoffs gebracht. Einziger Wehrmutstropfen war die Verletzung von unserem Lubor. Hoffentlich ist er in den Playoffs wieder fit.

 

Es ist also wieder viel passiert im Februar. Aber auch der März wird es (hoffentlich) nicht weniger. Endlich beginnen die Playoffs und dieses Mal haben wir zumindest schon mal keine verfrühte Sommerpause. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Saison beim nächsten Blogeintrag auch noch nicht beendet ist. Das würde bedeuten der SCR stünde im Halbfinale. Stellt euch nur mal vor unser Team schafft es sogar ins Finale… Das würde den sicheren zweiten Platz bedeuten. Wäre das nicht wahnsinnig schön.  

Im Januar, im Januar…

 

Was für ein Jahresauftakt 2018! Der Januar ist Geschichte aber wie geil war der denn bitteschön?! 10 Spiele hat der SCR bestritten, nur zwei Mal gingen die Blauen nicht als Sieger vom Eis. Dazu gab es 3,5 BBM-Veranstaltungen inklusive hohem Besuch aus dem Norden.

Unser SCR steht mittlerweile mit 84 Punkten nur noch 4 Zähler hinter dem Tabellenführer aus Bietigheim. Holen die Jungs noch 7 Punkte in den verbleibenden 11 Spielen ist es auf alle Fälle die beste Saison seit dem Aufstieg. Der Klassenerhalt ist bereits in der Tasche und wir haben wohl gemerkt erst Januar! Gehen wir den Monat der Reihe nach durch…

 

2018 begann gleich mal mit einem Knaller! Das BBM-Sylvester-Neujahrsfest bei unserer Söcheringfraktion war ein voller Erfolg. Am meisten „krachen lassen“ hat es unser Herr Höneß, der uns mit einem feinen Feuerwerk ins neue Jahr gebracht hat. Ein besonderes Dankeschön an die Hausherren die uns einmal mehr Asyl gewährt haben, sowie an alle die sich an dem reichhaltigen Speisenbuffet beteiligt haben.

Es blieb keine Zeit um durchzuatmen. Bereits am 3.1. rollte der erste BBM-Bus im Jahr 2018 Richtung Bietigheim zum Tabellenführer. Die Steelers legten los wie die Feuerwehr und waren an diesem Tag einfach zu gut. Zwar gab unser Team nie auf und kam auch kurzzeitig auf 3:4 heran, am Ende hieß es jedoch verdient 6:3 für die Steelers. Die Serie von 8 Siegen in Folge war somit beendet. Der Stimmung im Bus wurde dadurch allerdings zu keiner Sekunde gedämpft.

Am 5.1. fand das erste Heimspiel im neuen Jahr statt. Die Gäste aus Freiburg rollten im Sonderzug an und sorgten für eine ordentliche Stimmung im OEZ. Dementsprechend motiviert agierten die Wölfe und folglich schwer taten sich unsere Jungs. Am Ende brachte man den knappen 2:1 Vorsprung über die Zeit. Hinterher war aus vielen Mündern eine wichtige Erkenntnis zu hören: „Letztes Jahr hätten wir so ein Spiel noch verloren.“

 

Es gibt in einer Saison immer so 2-3 Spiele die in Erinnerung bleiben. Das Spiel am 7.1. gegen den amtierenden Meister aus Frankfurt war so ein Spiel. Mit 6:3 wurden die Löwen zurück nach Hessen geschickt. Ich frage mich ob der Abwehrreihe der Frankfurter immer noch schwindelig ist vom 5. Garmischer Tor…

Während sich etwa ein Drittel der BBMs auf einen Kurzurlaub auf Malle verabschiedet hat um einen Geburtstag zu feiern und Tags drauf festzustellen, dass nicht alles wissen auch nix macht, musste der SCR am 12.1. auswärts bei den Lausitzer Füchsen ran. Eine mehr oder weniger souveräne Leistung erbrachte den Blauen einen weiteren Auswärtsdreier. 3:5 war der Endstand.

Beim Heimspiel am 14.1. durften wir unser Mitglied Volki wieder begrüßen, der für 10 Tage aus Hamburg zu Besuch war. Bei so einem hohen Besuch gab sich unser Team keine Blöße und siegte klar mit 6:1.

Am 19.1. stand der nächste BBM-Auswärtsbus zum Derby nach Kaufbeuren auf der Agenda. Der ESVK hatte vor kurzem Gefallen daran gefunden gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel zu gewinnen und so setzte es eine deftige 6:1 Niederlage für die Blauen. Der kurze Spielemarathon von 5 Spielen in 10 Tagen begann somit denkbar schlecht, aber alle im BBM-Auswärtsbus waren sich einig – Würde man vorher wissen, dass man 1:6 verliert – man würde sofort wieder in den Bus steigen, so überragend war die Stimmung.

Die Heimsiege gegen die wiedererstarkten Heilbronner und gegen die Lieblingsgegner aus Kassel brachten den SCR zurück in die Erfolgsspur. Ging es gegen Heilbronn anfangs noch hin und her mit vielen Toren auf beiden Seiten (7:4) musste beim Spiel gegen die Huskies ein 2:1 reichen. Saisonübergreifend war es der 8. Sieg in Folge gegen Kassel.

 

Beim Topspiel gegen Bietigheim am 26.1. sah es lange so aus als wäre das Tor der Steelers wie vernagelt. Aber Kapitän Vollmer brachte den SCR mit seinen Doppelpack doch noch in die Verlängerung bevor Andi Driendl, der an diesem Tag auch noch Geburtstag hatte, für den Zusatzpunkt sorgte. Nun wurden also auch die Steelers zum Ersten Mal in der Saison besiegt. Ein tolles Spiel von beiden Mannschaften. Zwei Tage später am 28.1. machte der SCR auch vor einem Angstgegner nicht Halt und sicherte sich durch den 2:4 Auswärtssieg in Ravensburg vorzeitig den Klassenerhalt.

So gehen wir voller Vorfreude in das letzte Viertel der Saison. Wenn unser Team das Leistungsniveau ansatzweise halten kann, haben wir wieder viel Grund zur Freude. Momentan würde mir nichts einfallen was dagegen sprechen könnte, denn im Februar im Februar wird’s auch nicht anders sein…